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Produktsicherheitsbeauftragter (PSB) in der Automobilindustrie

  ID  503        NEU  

In der Automobil- und Automobilzuliefererindustrie sind die Produktsicherheit und die Produkthaftung seit jeher Themen von hoher Wichtigkeit. Staaten weltweit haben dies in national als auch international geltenden Gesetzen festgelegt, die in vertraglich festgelegte, spezifische Forderungen der Automobilindustrie übernommen worden sind.  Diese haben nicht nur für die OEM’s selbst, sondern auch für die durchgängige Lieferkette Gültigkeit  (beschrieben u.a. im VW-Konzern in der ‚Formel Q‘).  Dort sind die  zuliefernden Unternehmen aufgefordert, einen sog. Produktsicherheitsbeauftragen zu bestellen und einzusetzen. Hierdurch sollen im gesamten Produktentstehungsprozess Haftungsrisiken durch gezieltes  Fachwissen ermittelt,  in der Produktentwicklung erkannt, vermieden bzw. minimiert und über die Prozessentwicklung beherrscht werden.  Im Falle von Produkthaftungsvorfällen und Erkenntnissen aus der Produktbeobachtung im Unternehmen selbst sowie am Markt  soll der Produktsicherheitsbeauftragte  kompetenter Ansprechpartner für Management, Kunden und gesetzliche Vertreter sein.  Hierbei gilt es entsprechend der gesetzlichen Vorgaben als auch der kundenspezifischen Anforderungen angemessen zu koordinieren.

Um diese vielfältigen Aufgaben, die somit an den Produktsicherheitsbeauftragten gestellt werden, zu kennen und zu verstehen, muss eine umfassende Information und Qualifikation erfolgen.
Erfahrene Referenten vermitteln den Teilnehmern das notwendige,  theoretische Wissen in breiter Form,  gepaart mit Erläuterungen und Beispielen aus der Praxis.  Die praktische Anwendung des Gelernten in Form von Gruppenarbeiten steht bei diesem Seminar im Mittelpunkt.
 

INHALTE

Modul 1:
Notwendigkeit zur Einführung eines Produktsicherheitsbeauftragten (PSB)
Modul 2:
Kernelemente eines Systems zum Lenken von Risiken inkl. Ergebnisse 
Modul 3:
Produktsicherheitsmanagement und Rolle des Produktsicherheitsbeauftragten (PSB) 
Modul 4:
„Lessons Learned“, Risiko-Einstufung und strukturierte Aktionen
Modul 5:
Anforderungen der Volkswagen AG an den Produktsicherheitsbeauftragten

 


ZIELGRUPPE

Führungskräfte und Mitarbeiter aus der Automobilindustrie, die als Produktsicherheitsbeauftragte eingesetzt werden sollen oder bereits eingesetzt sind. 

 

TEILNAHMEVORAUSSETZUNGEN

  • Technische bzw. betriebswirtschaftliche Ausbildung
  • Erfahrung im Qualitätsmanagement Automotive, insbesondere in der Reklamations- und Regressabwicklung
  • Ausbildung und Erfahrung in der Bewertung technischer Produkt- und Prozessrisiken
    (z.B. FMEA-Moderator, VDA 6.3 Prozessauditor, Entwickler)
  • Kenntnisse über  den Produkteinsatz der im Unternehmen hergestellten Produkte
    sowie  Stand der Technik
  • Grundkenntnisse über - und Verständnis für -  Forderungen aus relevanten Gesetzen und Kundenforderungen

 

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG
Zum Abschluss erhalten Sie eine von der Volkswagen AG anerkannte
VDA-Teilnahmebescheinigung.

 

SEMINARDAUER
2 Tage. 
Das Seminar beginnt am ersten Tag um 09:00 Uhr  und endet am letzten Tag gegen 17:00 Uhr.

 

TERMINE

13.-14.01.2016  in  Darmstadt  -  ID 503/16-07 Zusatztermin
24.–25.02.2016  in  Berlin  –  ID 503/16-01
05.–06.04.2016  in  Darmstadt  –  ID 503/16-02
15.–16.06.2016  in  Düsseldorf  –  ID 503/16-03   Achtung, neuer Termin: 14.-15.06.2016
23.–24.08.2016  in  Fulda  –  ID 503/16-04   ausgebucht
02.–03.11.2016  in  Ulm  –  ID 503/16-05
05.–06.12.2016  in  Darmstadt  –  ID 503/16-06   abgesagt

Inhouse:   nach  Vereinbarung

 

SEMINARGEBÜHR
750,- EUR  zzgl. MwSt.

Die Seminargebühr beinhaltet die veranstaltungsspezifischen Teilnehmerunterlagen, 
das Mittagessen und Tagungsgetränke.